Wandbilder: Die geheime Waffe für kleine Räume
Ein weiterer Tipp aus meiner Erfahrung: Denkt bei der Planung einer Wohnung für Familie mit Kindern auch an die Zukunft. Kinder wachsen schnell, und was heute als Babybett dient, wird morgen zum Schreibtisch. Ich habe in meinem Wohnzimmer einen großen Tisch, der sich ausziehen lässt. Darauf können die Kinder malen und basteln, und abends essen wir alle daran. Das spart einen separaten Esstisch und macht den Raum flexibel. Auch die Couch sollte nicht zu klein sein. Denn wenn die Kinder älter werden, wollen sie vielleicht mal mit Freunden übernachten. Dann ist eine Schlafcouch mit einer Liegefläche von 140x200 cm ideal. So haben alle genug Platz. Und vergesst nicht die Aufbewahrung für Spielzeug. Offene Regale sind praktisch, aber geschlossene Schränke sehen ordentlicher aus. Ich nutze beides: Für das tägliche Spielzeug offene Körbe, für die selten genutzten Sachen geschlossene Behälter.
Ein echter Gamechanger war für uns die Anschaffung eines Bettes mit integriertem Stauraum. Statt sperriger Kommoden, die nur Platz wegnehmen, haben wir ein robustes Bettgestell mit Schubladen direkt unter der Matratze. Da passen nicht nur Winterdecken und Kuscheltiere rein, sondern auch die sperrige Gästebettwäsche, die sonst im Schrank staubt. Gerade in einer Wohnung für Familie mit Kindern, wo jedes Regalbrett umkämpft ist, schafft das unheimlich viel Ordnung. Ich habe gelernt, dass Möbel mit Doppelfunktion die besten Freunde einer Mutter sind. Ein Freund von mir schwört auf sein Bett mit einem großen Staufach unter der Liegefläche – da verschwinden sogar die Weihnachtsdekorationen.
Ein echtes Highlight für mich ist ein Bett mit integriertem Stauraum, besonders wenn man eine Wohnung für Familie mit Kindern einrichtet. Die Kinder sammeln so viel Zeug an: Kuscheltiere, Bücher, Decken. Und wohin damit? In einer kleinen Wohnung ist jeder Zentimeter kostbar. Ich habe in meinem Kinderzimmer ein Etagenbett mit Schubladen darunter. Darin verstauen wir die Winterdecken und die Gästebettwäsche. Das ist praktisch und sieht ordentlich aus. Aber auch im Elternschlafzimmer kann man nicht genug Stauraum haben. Ich empfehle immer ein Bett mit einem geräumigen Bettkasten. Dort verschwinden die sperrigen Kissen und die dicken Decken. So bleibt das Zimmer aufgeräumt. Und wenn die Kinder älter werden, können sie dort ihre eigenen Sachen verstauen. Das gibt ihnen ein Gefühl von Verantwortung, ohne dass alles im ganzen Zimmer herumliegt.
Ein oft übersehener Bereich ist der Flur. Dort sammeln sich Jacken, Schuhe, Roller und Schulranzen. In einer durchschnittlichen Wohnung für Familie mit Kindern ist der Flur meist schmal. Statt eines massiven Schranks habe ich eine schmale Garderobe mit Sitzbank installiert. Darunter passen in Kisten die Gummistiefel. An der Wand hängen Haken in Kinderhöhe, sodass die Kleinen ihre Jacken selbst aufhängen können. Das spart tägliches Chaos. Ein großer Spiegel lässt den Flur größer wirken. Wenn Besuch kommt, klappen wir einfach die Sitzbank hoch und verwandeln den Raum in eine kleine Garderobe.
Dann ist da noch das Thema Übernachtungsgäste. Wenn Oma und Opa zu Besuch kommen, wird es in einer kleinen Wohnung schnell eng. Hier rettet uns eine clevere Sitzgelegenheit: eine schicke Couch, die sich in Minutenschnelle in ein Gästebett verwandelt. Ich rate zu einem Modell mit einem stabilen Mechanismus, der nicht nach einer halben Stunde durchhängt. Unser Exemplar hat eine feste Polsterung und eine glatte Oberfläche, sodass kein Besucher das Gefühl hat, auf einer durchgelegenen Matratze zu schlafen. Das Besondere: An den Seiten haben wir noch kleine Fächer für die Fernbedienung oder Bücher. So wird aus dem Wohnzimmeresszimmer spielend leicht ein Gästezimmer.
Manchmal hilft ein Perspektivwechsel. Statt die Terrasse nur als Sommerort zu sehen, habe ich sie für den Herbst hergerichtet. Mit einer Heizstrahlerlampe und dicken Decken kann man auch im Oktober noch draußen sitzen. Die Pflanzen sollten dann immergrün sein, wie Buchsbaum oder Lavendel. So bleibt die Terrasse auch in der kühlen Jahreszeit einladend. Ich habe sogar ein kleines Regal für Gartengeräte gebaut, das unter der Bank verschwindet. Das spart Platz und sieht ordentlich aus. Wer eine Terrasse gestalten möchte, sollte sich nicht von der Größe abschrecken lassen. Selbst ein Balkon lässt sich mit Klappmöbeln und Hängepflanzen in eine Wohlfühloase verwandeln.
Übrigens, beim Kauf einer Schlafcouch sollte man auf die Qualität der Unterfederung achten. Nichts ist ärgerlicher, als wenn die Liegefläche nach einer Nacht durchknickt. Ich empfehle daher mit einem robusten Unterbau, der die Last gleichmäßig verteilt. Unser letztes Sofa war ein Geduldsspiel: Nach zwei Jahren hatte die Sitzfläche eine Mulde. Jetzt setzen wir auf ein System mit einzelnen Federelementen, die sich nicht so schnell verformen. Und die Kinder lieben es, weil sie darauf herumtoben können, ohne dass es sofort quietscht. Gerade in einer Wohnung für Familie mit Kindern ist die Langlebigkeit der Möbel entscheidend – sonst steht man ständig vor dem nächsten Kauf.